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        <title>Stephansjünger - Das Museum</title>
        <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/</link>
        <description>Stephansjünger - Das Museum</description>
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                <title>1949: Buntes Treiben beim Post SV</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5303323/page</link>
                <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Am 15. Juni 1949 – vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs - wird in der Presse über ein Sportfest des Post SV berichtet.&lt;/span&gt;&lt;p data-start=&quot;340&quot; data-end=&quot;408&quot; class=&quot;PDq2pG_selectionAnchorContainer moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span data-start=&quot;340&quot; data-end=&quot;408&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400; width: 381px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Abendblatt_15Juni1949.jpg&quot; class=&quot;moze-img-right&quot; style=&quot;width: 417px;&quot;&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;541&quot; data-end=&quot;883&quot; class=&quot;PDq2pG_selectionAnchorContainer moze-start&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;Auf der Sportanlage &lt;b data-start=&quot;561&quot; data-end=&quot;576&quot;&gt;Am Forsthof&lt;/b&gt; veranstaltete der Post SV ein Vereinsfest, und der Zeitungsbericht vermittelt dabei einen wirklich beeindruckenden Eindruck von der Größe und Vielfalt des Vereins: Fußball, Handball, Hockey, Tennis, Radball und Leichtathletik – und damit längst nicht alles, was beim Post SV damals sportlich geboten wurde.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;885&quot; data-end=&quot;1273&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Bemerkenswert ist vor allem der Zeitpunkt. Nur wenige Jahre nach dem Krieg war der Post SV bereits wieder in der Lage, ein solches Fest mit zahlreichen Sportabteilungen und Wettkämpfen auf die Beine zu stellen. &lt;b data-start=&quot;1096&quot; data-end=&quot;1273&quot;&gt;Und das Interesse war offensichtlich groß: Der Bericht spricht von zahlreichen Zuschauern, die sich dieses vielseitige sportliche Programm am Forsthof nicht entgehen ließen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1275&quot; data-end=&quot;1521&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;So wird aus einem Vereinsfest zugleich ein kleines Schaufenster des damaligen Post SV. Die verschiedenen Abteilungen präsentierten sich gemeinsam und machten sichtbar, was den Verein schon damals auszeichnete: &lt;b data-start=&quot;1485&quot; data-end=&quot;1521&quot;&gt;seine große sportliche Vielfalt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1523&quot; data-end=&quot;1708&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Der kleine Zeitungsartikel ist damit mehr als ein Bericht über ein Sportfest. Er ist ein &lt;b data-start=&quot;1612&quot; data-end=&quot;1708&quot;&gt;Zeitdokument, das eindrucksvoll zeigt, wie groß und vielfältig der Post SV schon damals war.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1710&quot; data-end=&quot;1784&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b data-start=&quot;1710&quot; data-end=&quot;1784&quot;&gt;Ein Verein – viele Sportarten – ein gemeinsames Zuhause: der Forsthof.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>1964/65: Glücksfee statt Elfmeterschießen</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5269144/page</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 15:49:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span style=&quot;text-align: left; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Der DFB-Vereinspokal der Saison 1964/65 hielt für den &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;text-align: left; font-weight: bold; font-style: normal&quot;&gt;Post SV&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;text-align: left; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; eine kuriose Geschichte bereit, die aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar ist. &lt;/span&gt;&lt;p data-start=&quot;315&quot; data-end=&quot;757&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start moze-left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Bereicht_ETV-Post.jpg&quot; class=&quot;moze-img-right&quot; style=&quot;width: 422px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;Nachdem sich die Mannschaft in der ersten Runde auf dem Hohenluft-Sportplatz nach Verlängerung 1:1 vom Eimsbütteler TV getrennt hatte, musste das Weiterkommen nicht auf dem Platz, sondern am grünen Tisch entschieden werden. Elfmeterschießen gab es damals noch nicht – stattdessen entschied das Los.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;759&quot; data-end=&quot;951&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400;&quot;&gt;Und diesmal hatte der &lt;/span&gt;&lt;b&gt;Post SV&lt;/b&gt; das Glück auf seiner Seite. Obwohl der ETV als Vertreter der Verbandsliga favorisiert war, durfte der Post SV nach dem Losentscheid in die zweite Runde einziehen.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;953&quot; data-end=&quot;1282&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Die Freude über das glückliche Weiterkommen währte jedoch nicht lange. In Runde zwei wartete mit der TSG Bergedorf ein deutlich stärkerer Gegner. Die Bergedorfer zeigten dem &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-size: 14px; font-style: normal;&quot;&gt;Post SV&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; die Grenzen auf und gewannen klar mit 6:1. Bereits zur Halbzeit stand es 4:0, sodass über den Ausgang der Partie früh keine Zweifel mehr bestanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1284&quot; data-end=&quot;1727&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Bereicht_ETV-Post_2.jpg?1781884469&quot; alt=&quot;Bereicht_ETV-Post_2.jpg&quot;&gt;Interessant ist dabei, dass der Pokalwettbewerb für den Post SV nie zu den ganz großen Erfolgsfeldern gehörte. Während die Mannschaft in den 1950er-Jahren lange Zeit zu den festen Größen des Hamburger Amateurfußballs gehörte und zeitweise sogar in der höchsten Hamburger Spielklasse vertreten war, blieben größere Pokalerfolge die Ausnahme. Immer wieder schied der Verein frühzeitig aus.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1729&quot; data-end=&quot;1961&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;So steht die Pokalsaison 1964/65 sinnbildlich für viele Jahre des Post SV im Pokal: Zunächst sorgte das Los für ein kleines Fußballmärchen, ehe die nächste Runde die Mannschaft schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1729&quot; data-end=&quot;1961&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Bereicht-TSGBergedorf-Post.jpg&quot; alt=&quot;Bereicht-TSGBergedorf-Post.jpg&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote&quot;&gt;Einmal mehr ein herzliches Dankeschön an Ronald Rossig für diese tollen Zeitungsartikel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                    <item>
                <title>Facebook endet – das Online-Museum bleibt</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5266525/facebook-endet-das-online-museum-bleibt</link>
                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 09:57:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs x126k92a moze-start&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p data-start=&quot;1073&quot; data-end=&quot;1229&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/PostSV-Logo-Collage.jpg&quot; style=&quot;width: 276px;&quot; class=&quot;moze-img-right&quot;&gt;Zum 31. Dezember dieses Jahres werde ich mich von Facebook verabschieden und damit auch die Seite des&lt;b&gt; Post SV Hamburg &lt;/b&gt;sowie meinen privaten Account löschen.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1231&quot; data-end=&quot;1499&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Die Entscheidung ist bewusst getroffen und hat nichts mit den vielen Menschen zu tun, die mich dort über die Jahre begleitet haben. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Es war ein reger und oftmals sehr schöner Austausch rund um die Geschichte des &lt;b&gt;Post SV Hamburg&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1501&quot; data-end=&quot;1776&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Gleichzeitig hat sich die Art der Kommunikation in sozialen Netzwerken über die Jahre deutlich verändert. Der Charakter dieser Plattformen entspricht zunehmend nicht mehr dem, was ich persönlich als geeigneten Rahmen für einen sachlichen und respektvollen Austausch empfinde.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1778&quot; data-end=&quot;1968&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Die Geschichte des Vereins endet damit jedoch nicht – im Gegenteil: Sie wird hier im &lt;b&gt;Online-Museum&lt;/b&gt; weiterhin gepflegt, ergänzt und dokumentiert und bleibt für alle Interessierten zugänglich.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1970&quot; data-end=&quot;2170&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Auch künftig werden neue Erkenntnisse, Materialien und Erinnerungsstücke nach und nach eingearbeitet. Das &lt;b&gt;Online-Museum&lt;/b&gt; versteht sich dabei als fortlaufendes Archiv, nicht als abgeschlossene Sammlung.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2172&quot; data-end=&quot;2282&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Hier geht es also wie gewohnt weiter, unabhängig von sozialen Netzwerken, Algorithmen und deren Entwicklungen.&lt;/p&gt;</description>
            </item>
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                <title>Momentaufnahmen aus den frühen 1960er-Jahren</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5260851/page</link>
                <pubDate>Sat, 30 May 2026 14:55:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Diese seltenen Aufnahmen gehören zu den seltenen Bilddokumenten aus den frühen Jahren des Post SV auf der altehrwürdigen Sportanlage am Forsthof. &lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Wann genau sie entstanden sind und welcher Gegner an diesem Tag auf dem Platz stand, ist leider nicht überliefert. Vieles spricht jedoch für die frühen 1960er-Jahre. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Zu sehen sein dürften auf dem obigen Foto die Post SV-&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Urgesteine Dieter Wendt mit der Rückennummer 4 sowie Gerd Schübel mit der Rückennummer 5.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;459&quot; data-end=&quot;1325&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400;&quot;&gt;Auch die weiteren Fotos (siehe unten) zeigen die Sportanlage am Forsthof noch in ihrer ursprünglichen Form – so, wie sie Generationen von Postlern in Erinnerung behalten haben. Die Bilder dokumentieren eine Zeit, in der der Sport ohne viel Aufwand auskam. Ein Rasenplatz, ein paar Bäume, Zuschauer direkt an der Seitenlinie und Fußball aus purer Leidenschaft. Der Forsthof war kein hochmodernes Sportzentrum, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft, Kameradschaft und die Freude am Sport im Mittelpunkt standen. Gerade deshalb besitzen diese Aufnahmen heute einen besonderen Wert. Sie erinnern an eine Epoche, in der vieles einfacher, vielleicht aber auch ein wenig persönlicher war. Wunderbare Fundstücke und echte Raritäten, die einen Augenblick aus der Geschichte des &lt;/span&gt;&lt;b&gt;Post SV Hamburg&lt;/b&gt; bewahren. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere auf den Fotos sogar wieder?&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1330&quot; data-end=&quot;1657&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Mein besonderer Dank gilt Ronald Rossig, der diese großartigen Aufnahmen aus dem Nachlass seines Vaters Hartmut Rossig zur Verfügung gestellt hat. Hartmut Rossig stand viele Jahre als Stürmer für den Post SV auf dem Platz und gehörte zu jener Generation von Spielern, die die Geschichte des Vereins auf dem Forsthof mitprägten.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/Forsthof_1960_1.jpg?1780153680&quot; alt=&quot;Forsthof_1960_1.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/Forsthof_1960_2-1.jpg?1780153639&quot; alt=&quot;Forsthof_1960_2-1.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Die alte Heimat des Post SV am Forsthof</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5252619/ruckblick-auf-das-jahr-1955</link>
                <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p data-start=&quot;0&quot; data-end=&quot;300&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Forsthof_1955.jpg&quot; alt=&quot;Forsthof_1955.jpg&quot;&gt;Dieser Kartenausschnitt aus einem Bebauungsplan von 1955 zeigt ein Gebiet, das heute kaum wiederzuerkennen ist. Im blau markierten Bereich befand sich die ehemalige Sportanlage des Post SV „Am Forsthof“, die der Verein bis Anfang der 1970er Jahre nutzte, ehe der Umzug an das Neusurenland erfolgte.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;302&quot; data-end=&quot;635&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Bemerkenswert ist vor allem das Umfeld der Anlage. Von der späteren Großsiedlung Steilshoop ist auf diesem Plan noch nichts zu sehen. Statt Hochhäusern, breiten Straßen und dichter Bebauung prägten damals Kleingartenvereine, freie Flächen und einzelne Wege das Bild. Der Hamburger Nordosten wirkte vielerorts noch beinahe ländlich.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;637&quot; data-end=&quot;1013&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Mitten in dieser &quot;offenen Landschaft&quot; lag die Sportanlage des Post SV mit mehreren Spielfeldern. Hier spielte sich über viele Jahre ein großer Teil des Vereinslebens ab. Fußball, Leichtathletik und andere Freiluftsportarten fanden am Forsthof ihre Heimat – lange bevor moderne Sportzentren entstanden. Für viele Mitglieder war das Gelände ein zentraler Treffpunkt des Vereins.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1015&quot; data-end=&quot;1397&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Der Plan dokumentiert damit zugleich eine Übergangszeit: Der Post SV war bereits fest im Hamburger Sportleben etabliert, befand sich aber noch in einer Umgebung, die sich kurze Zeit später grundlegend verändern sollte. Mit dem Bau der Neubausiedlung Steilshoop verschwanden nach und nach die alten Strukturen. Auch die Sportanlage „Am Forsthof“ musste dem neuen Stadtteil weichen.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1399&quot; data-end=&quot;1710&quot; data-is-last-node=&quot;&quot; data-is-only-node=&quot;&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Heute erinnert kaum noch etwas daran, dass sich zwischen den späteren Wohnblocks einst Fußballplätze, Laufbahnen und Kleingärten befanden. Gerade deshalb ist dieser Bebauungsplan ein interessantes Zeitdokument – nicht nur für die Geschichte des Post SV, sondern auch für die Entwicklung des gesamten Stadtteils.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1399&quot; data-end=&quot;1710&quot; data-is-last-node=&quot;&quot; data-is-only-node=&quot;&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/BSBramfeld.pdf&quot;&gt;Baustufenplan Bramfeld aus dem Jahr 1955&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der Boxsport bleibt – Jung-Siegfried und die Postboxer</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5182814/der-boxsport-bleibt-jung-siegfried-und-die-postboxer</link>
                <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 10:33:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p data-start=&quot;412&quot; data-end=&quot;775&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Wer das Buch über den Post SV Hamburg gelesen hat, weiß, dass der Verein nicht nur im Fußball, Handball, Radball oder Hockey, sondern auch im &lt;strong data-start=&quot;545&quot; data-end=&quot;601&quot;&gt;Boxsport über viele Jahre hinweg äußerst erfolgreich&lt;/strong&gt; war. Die Frage nach den Ursachen dieses Erfolges lässt sich heute nicht immer eindeutig beantworten – doch gelegentlich tauchen Quellen auf, die ein Stück Erklärung liefern.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;777&quot; data-end=&quot;1054&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Ein solches Fundstück ist der untenstehende Zeitungsausschnitt vom &lt;strong data-start=&quot;830&quot; data-end=&quot;846&quot;&gt;9. Juni 1936&lt;/strong&gt;, der einen entscheidenden Moment der Vereinsgeschichte dokumentiert: die Auflösung des &lt;strong data-start=&quot;934&quot; data-end=&quot;975&quot;&gt;Schwerathletik-Vereins Jung-Siegfried&lt;/strong&gt; und den anschließenden Übergang seiner Boxer zum &lt;strong data-start=&quot;1025&quot; data-end=&quot;1053&quot;&gt;Post-Sportverein Hamburg&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1056&quot; data-end=&quot;1633&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Jung-Siegfried zählte zu den ältesten Schwerathletik-Vereinen Deutschlands. Seine Gründung ging noch auf den Einfluss des legendären Carl Abs zurück, und über Jahrzehnte hinweg hatte der Verein das Hamburger Boxgeschehen maßgeblich geprägt. Umso größer war die Erschütterung in der Wilhelmsburger Sportszene, als die Nachricht von der Vereinsauflösung bekannt wurde. Der Zeitungstext spricht davon, dass sie „wie eine Bombe“ eingeschlagen habe – verbunden mit der selbstkritischen Frage, warum Verein und Veranstaltungen zuletzt nicht mehr ausreichend unterstützt worden seien.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1635&quot; data-end=&quot;2215&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Gleichzeitig macht der Artikel deutlich, dass der Boxsport damit keineswegs am Ende stand. Vielmehr wurde rasch nach einer Lösung gesucht, um den Trainingsbetrieb und die sportliche Entwicklung der Boxer fortzusetzen. Vereinsführer Materla hatte sich rechtzeitig mit dem &lt;strong data-start=&quot;1906&quot; data-end=&quot;1934&quot;&gt;Post-Sportverein Hamburg&lt;/strong&gt; in Verbindung gesetzt, der finanziell auf gesunder Basis stand und bereit war, den Boxern von Jung-Siegfried eine neue Heimat zu bieten. So kam es zu einem nahezu geschlossenen Wechsel der Aktiven – weniger als Übernahme, sondern als bewusster Schritt zur Sicherung des Boxsports.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2217&quot; data-end=&quot;2616&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Trainiert wurde fortan im Lokal &lt;strong data-start=&quot;2249&quot; data-end=&quot;2266&quot;&gt;Ernst Schulte&lt;/strong&gt;, Hindenburgstraße 114, wo dienstags und freitags regelmäßige Übungsabende stattfanden. Mit &lt;strong data-start=&quot;2358&quot; data-end=&quot;2373&quot;&gt;Hugo Kochel&lt;/strong&gt;, einem über Hamburg hinaus bekannten Boxtrainer, verfügte der Post SV über eine fachlich herausragende Persönlichkeit, die die Trainingsarbeit leitete und aus dem vorhandenen „prachtvollen Material“ technisch hochstehende Boxer formen sollte.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2618&quot; data-end=&quot;2996&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Für den Post SV bedeutete dieser Zuwachs einen enormen sportlichen Gewinn. Erfahrung, Können und gewachsene Strukturen aus der Jung-Siegfried-Tradition flossen in die Boxabteilung ein und bildeten eine stabile Grundlage für die kommenden Jahre. Der nachhaltige Erfolg der Postboxer in der Nachkriegszeit lässt sich ohne diesen personellen und kulturellen Übergang kaum erklären.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2998&quot; data-end=&quot;3353&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Der Zeitungsausschnitt von 1936 steht damit exemplarisch für einen typischen Vorgang der Sportgeschichte: Ein traditionsreicher Verein verschwindet – doch seine sportliche Substanz lebt weiter. Im Fall von Jung-Siegfried fand sie im Post SV Hamburg eine neue organisatorische Heimat und schrieb dort ein wichtiges Kapitel der Hamburger Boxgeschichte fort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Boxen_9Juni1936.jpg?1765535762&quot; alt=&quot;Boxen_9Juni1936.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>„Rechnet mit uns“ – Aufbruchsstimmung und Wirklichkeit im Jahr 1938</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5177249/page</link>
                <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 19:13:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/PostSV_Zeitung_21081938.jpg&quot; alt=&quot;PostSV_Zeitung_21081938.jpg&quot;&gt;Die Spielzeit 1937/38 endete für die Fußballer des &lt;b&gt;Post SV Hamburg &lt;/b&gt;mit einem echten Ausrufezeichen.Mit 52:21 Toren und 27:5 Punkten sicherte sich die Mannschaft souverän die Meisterschaft der 1. Kreisklasse Alster-Staffel und stieg erstmals in die Bezirksklasse auf.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Zeitungsausschnitt vom 21. August 1938 – leider ist nicht mehr bekannt, aus welchem Blatt er stammt – zeigt sehr schön, mit welchem Selbstverständnis man damals in die neue Spielklasse startete.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon die Überschrift &quot;&lt;b style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: bold; font-style: normal&quot;&gt;&lt;i style=&quot;font-weight: inherit; font-style: italic&quot;&gt;Post SV: Rechnet mit uns“&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;verrät viel über die Stimmung: selbstbewusst, angriffslustig, ein wenig pathetisch – und herrlich typisch für die Sportberichterstattung jener Zeit. Die folgenden Zeilen entfalten dann den ganzen Charme der 1930er-Jahre-Rhetorik:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote&quot;&gt;&lt;b&gt;„Wir Postsportler sind als Fußballer neu in der Bezirksklasse, aber rechnet mit uns. Unsere Mannschaft ist mit guten Könnern besetzt und sie versteht, eine kluge Klinge zu schlagen, was auch die Tatsache beweist, daß wir Bezirksklassenvereine schon besiegten.“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute liest man solche Sätze mit einem Schmunzeln. „Eine kluge Klinge schlagen“ – wenn moderne Fußballtrainer das sagen würden, käme wahrscheinlich sofort jemand mit der Videoanalyse um die Ecke. Aber damals gehörte diese sprachliche Theatralik einfach dazu. Sporttexte durften noch ein bisschen nach Heldensaga klingen und Selbstbewusstsein war ausdrücklich erlaubt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz so verheißungsvoll, wie der Artikel vermuten ließ, verlief die Saison 1938/39 dann allerdings doch nicht. Am Ende stand der &lt;b&gt;Post SV&lt;/b&gt; als Sechster von zehn Mannschaften da – mit 33:45 Toren und 15:21 Punkten. Solide, aber eben doch weit entfernt von den „wir werden die Bezirksklasse aufmischen-Tönen&quot; des Sommers. Man könnte sagen: Die Realität zeigte, dass die Gegner ebenfalls wussten, eine „kluge Klinge“ zu schlagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und gerade deshalb ist der Zeitungsausschnitt so wertvoll. Er erzählt nicht nur vom sportlichen Aufbruch, sondern auch vom Selbstverständnis eines Vereins, der sich nicht verstecken wollte. Er zeigt eine Zeit, in der Fußball noch mit anderen Worten beschrieben wurde – schwungvoller, selbstsicherer und oft mit diesem fast literarischen Tonfall, der heute ein wenig aus der Mode gekommen ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der obige Ausschnitt ist somit ein lebendiges Stück Vereinsgeschichte: Ein kleiner Blick in das Jahr 1938, als der Post SV voller Optimismus verkündete:&amp;nbsp;„Rechnet mit uns.“ Und die Bezirksklasse antwortete freundlich, aber bestimmt:„Machen wir – aber wir rechnen zurück.“...&lt;/p&gt;</description>
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                <title>Früher Schock, später Jubel – Posts Comeback-Formel 2003</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5172658/page</link>
                <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 11:03:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/Abendblatt_18082003.png&quot; class=&quot;moze-img-right&quot; style=&quot;width: 322px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;370&quot; data-end=&quot;705&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Manchmal erzählen ein paar Zeitungszeilen eine ganze Saison. So auch bei den beiden Artikeln aus dem Sommer 2003, als der Post SV nach elf Jahren Abstinenz wieder in die Landesliga zurückkehrte. Und dieser Neustart hatte alles, was man damals von der Liga-Mannschaft erwartete: Tempo, Tore, Dramatik – und ein paar kuriose Randnotizen.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;707&quot; data-end=&quot;1162&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Schon früh zeichnete sich ein bemerkenswertes Muster ab. Mehrmals kassierte der Post SV in den ersten Sekunden ein Gegentor, um anschließend „richtig in Fahrt zu kommen“. Das Auftaktspiel bei TuRa Harksheide? Nach 40 Sekunden 0:1, am Ende 5:4. Das Duell mit Willinghusen? Gleiche Geschichte: frühes Gegentor, danach ein 4:1. Und auch gegen den SV Tonndorf-Lohe klingelte es nach 30 Sekunden im eigenen Netz – am Ende wurde ein souveränes 10:1 eingefahren.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1164&quot; data-end=&quot;1349&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Die Presse sprach humorvoll vom „Sekundenschlaf“ und vom „täglich grüßenden Murmeltier“. Und tatsächlich: Diese Mannschaft brauchte offensichtlich einen Weckruf, um den Turbo zu zünden.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1351&quot; data-end=&quot;1897&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Die Zeitungsberichte bringen jedoch noch ein anderes Detail ans Licht: Der Schreiberling hatte offenbar Schwierigkeiten mit den Namen der Spieler. Der dort gefeierte Doppeltorschütze „Christoph Hochheuser“ heißt in Wirklichkeit natürlich Maik Hochheuser. Für Post-Kenner wirkt das irgendwie merkwürdig – denn ausgerechnet in einer Phase, in der die Post SV-Liga einen Offensivwirbelsturm entfesselte, verdrehte der Reporter den Namen des Stürmers, der maßgeblich daran beteiligt war. Aber gut, niemand ist perfekt. Und Maik wird’s überlebt haben.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1899&quot; data-end=&quot;2431&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/Bildschirmfoto_2021-09-11_um_18_49_41.jpg?1763723675&quot; class=&quot;moze-img-left&quot; style=&quot;width: 369px;&quot;&gt;Während Maik Hochheuser also unter falschem Vornamen traf, fehlte ein anderer zunächst komplett: Michael Holst, der Toptorjäger der Vorsaison (26 Treffer). Sobald er wieder auf dem Platz stand, wurde der Post-Angriff endgültig zur Maschine. Gegen Tonndorf-Lohe erzielte er in der zweiten Hälfte einen lupenreinen Hattrick, der ihn zum „umjubelten Spieler“ des Tages machte. Und insgesamt passte das alles perfekt zum Stil dieser Saison: Musste der Post SV ein frühes Gegentor schlucken, antwortete die Mannschaft mit purem Offensivdruck.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2433&quot; data-end=&quot;2858&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Sportlich war das Ganze weit mehr als nur Spektakel. Der Post SV war in seiner ersten Landesliga-Saison seit 1991/92 nie in Abstiegsgefahr und spielte über weite Strecken begeisternden Fußball. Am Ende stand ein starker neunter Platz – aber noch etwas anderes stach heraus: Mit 71 erzielten Toren stellte man einen der besten Angriffe der gesamten Landesliga Hansa-Staffel. Das ist nicht nur eine Zahl, das ist ein Statement.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2860&quot; data-end=&quot;3114&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Wer heute auf diese Saison zurückblickt, erinnert sich weniger an Tabellenrechnereien als an Gefühle: der frühe Schock, das kollektive Aufwachen, der Umschwung, die Tore. Ein Team, das nie aufgab, sondern erst richtig loslegte, wenn andere nervös wurden.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;3116&quot; data-end=&quot;3277&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Die Landesliga-Spielzeit 2003/04 war eine einzige Post-typische Achterbahnfahrt – manchmal chaotisch, oft spektakulär und am Ende vor allem eines: unvergesslich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>50 Jahre Post SV Hamburg – Glanzvoller Jubiläumsempfang 1975</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5121903/page</link>
                <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 10:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Jubilaumsempfang_1975.jpg&quot; style=&quot;width: 423px;&quot; class=&quot;moze-img-right&quot;&gt;Wie gut es dem Verein Mitte der 1970er-Jahre noch ging, zeigt vielleicht am eindrucksvollsten das Programm zum Jubiläumsempfang anlässlich des 50. Geburtstags des Post SV Hamburg.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Am &lt;b&gt;15. Mai 1975&lt;/b&gt; lud der Verein in die eigene Sporthalle am Neusurenland ein. Musikalisch wurde die Feier von einem Streichquartett mit Werken von Joseph Haydn umrahmt, es gab Ansprachen, Ehrungen und einen Empfang im Clubhaus. Vertreter aus Sport, Politik und befreundeten Vereinen waren ebenso anwesend wie die Vereinsführung um den damaligen Vorsitzenden Karl Hülbert.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Nur wenige Jahre zuvor war der Umzug vom Forsthof nach Farmsen endgültig abgeschlossen worden. Mit dem neuen Vereinszentrum am Neusurenland hatte sich der Post SV eine der modernsten Anlagen im Hamburger Breitensport geschaffen:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;eine großzügige Mehrzweckhalle, die Austragungsort unzähliger Sportarten wurde,&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;zwei gepflegte Rasenplätze und ein Grandplatz für den Fußball,&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;ganze elf Tennisplätze – ein klares Zeichen für den Boom dieser Sportart,&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;ein modernes Umkleidehaus,&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;sowie ein neues, repräsentatives Vereinshaus, das nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich zum Mittelpunkt des Vereinslebens wurde.&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Von der neuen Anlage am Neusurenland profitierten praktisch alle Abteilungen des Post SV. Die Kombination aus großzügiger &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;328&quot; data-end=&quot;346&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Mehrzweckhalle&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;, modernen &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;357&quot; data-end=&quot;375&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Fußballplätzen&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; und&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;387&quot; data-end=&quot;408&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;elf (!) Tennisplätzen&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; war in den 1970er-Jahren herausragend und verschaffte dem Verein ideale Bedingungen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Die Halle wurde zunächst vor allem von den &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;540&quot; data-end=&quot;557&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Basketballern&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;562&quot; data-end=&quot;577&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Handballern&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; genutzt, später diente sie in den Wintermonaten auch der &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;635&quot; data-end=&quot;652&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Fußballjugend&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; als Trainingsstätte. Die &lt;/span&gt;&lt;span data-start=&quot;678&quot; data-end=&quot;697&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Tennisabteilung&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt; wiederum erlebte mit den vielen neuen Plätzen einen deutlichen Aufschwung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Alles zusammen machte das Vereinszentrum am Neusurenland zu einer der modernsten Sportanlagen Hamburgs – und zum sichtbaren Symbol des Selbstbewusstseins des Post SV in dieser Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Es war eine Zeit, in der der Post SV Hamburg zu den größten und leistungsfähigsten Vereinen der Stadt zählte. Mit etwa 3000 Mitgliedern und sportlichen Erfolgen in vielen Sparten war der Verein breit aufgestellt und selbstbewusst.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Dem Post SV war damals nicht im Ansatz anzumerken, dass vier Jahrzehnte später alles vorbei sein würde – mit der Insolvenz 2013 und dem Ende einer fast 90-jährigen Geschichte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;Der Programmzettel von 1975 ist daher mehr als nur ein Stück Papier: Er ist ein Zeitdokument, das vom Stolz, vom Selbstverständnis und vom Platz des Post SV im Hamburger Sportleben zeugt.&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Fußball, Freunde, Feierlaune – das Hallenturnier am Neusurenland</title>
                <link>http://www.stephansjuenger.de/das-museum/params/post/5117330/page</link>
                <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 14:44:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p data-start=&quot;269&quot; data-end=&quot;710&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Neusurenland_Eingang_Halle.JPG&quot; alt=&quot;Neusurenland_Eingang_Halle.JPG&quot;&gt;1988 wagte der Post SV mit einem „Versuchsballon“ etwas Neues: Zum ersten Mal rollte der Ball beim Hallenturnier in der Sporthalle Neusurenland. Was damals noch vorsichtig als Experiment gestartet wurde, entwickelte sich schnell zu einem festen Termin im Hamburger Amateurfußballkalender. Jahr für Jahr pilgerten mehrere hundert Zuschauer in die Halle, um packende Spiele, Tore am Fließband und die besondere Atmosphäre hautnah zu erleben.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;712&quot; data-end=&quot;1080&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Schon die Premiere hatte es in sich: Im Spiel um Platz drei unterlag der Post SV dem Rahlstedter SC mit 2:5, während sich im Endspiel der TuS Alstertal mit 2:1 gegen den SV Großhansdorf durchsetzte. Der sportliche Rahmen war damit gesetzt – ein spannendes Turnier, das nicht nur die Nachbarschaftsvereine, sondern auch die überregionale Fußballszene aufhorchen ließ.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1082&quot; data-end=&quot;1662&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Ein Blick auf das Teilnehmerfeld von 1988 offenbart zudem eine bemerkenswerte Kuriosität: Von den acht Teams der ersten Auflage sind heute lediglich der Rahlstedter SC, der Hoisbütteler SV und der USC Paloma noch eigenständig aktiv. Andere Vereine mussten Fusionen eingehen oder verschwanden aus dem Hamburger Fußballgeschehen: Der TuS Alstertal schloss sich mit dem SC Langenhorn zum heutigen SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) zusammen, der SV Großhansdorf fand seine sportliche Heimat in der SG Stormarn-Süd, und der TuS Neu-Steilshoop stellte im Jahr 2000 den Spielbetrieb ein.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;1664&quot; data-end=&quot;2240&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;Doch das Turnier lebte nicht nur vom Geschehen auf dem Hallenparkett. Bald wurde mit der sogenannten &lt;i data-start=&quot;1765&quot; data-end=&quot;1781&quot;&gt;Player’s Night&lt;/i&gt;ein geselliges Rahmenprogramm eingeführt, das sich schnell zu einem echten Kult entwickelte. Für viele Spieler und Trainer war sie fast wichtiger als das Turnier selbst: Hier wurde gefeiert, gelacht, Freundschaften geschlossen – und nicht selten auch der Grundstein für spätere Spielerwechsel gelegt. Was im Laufe der Jahre auf dem Parkett begann, setzte sich bei dieser legendären After-Party fort und verlieh dem Turnier seinen ganz besonderen Charakter.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2242&quot; data-end=&quot;2489&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;So wurde aus einem kleinen Versuch ein echtes Aushängeschild des Post SV: ein Turnier, das sportlichen Ehrgeiz und gemeinschaftliches Miteinander miteinander verband und dem Amateurfußball im Nordosten Hamburgs ein Stück weit Geschichte schrieb.&lt;/p&gt;&lt;p data-start=&quot;2242&quot; data-end=&quot;2489&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2677986.mozfiles.com/files/2677986/medium/Hallenturnier_1988.jpg?1756478837&quot; alt=&quot;Hallenturnier_1988.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
            </channel>
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